Regionen

Sardinien ist auf natürliche Weise in Gebiete eingeteilt, die sich durch Gebirge oder Ebenen ergeben. 

Diesen natürlichen Gegebenheiten haben sich Vegetation, Einwohner und kulturelle Gepflogenheiten im Norden und Süden angepasst.
Die Übergänge zwischen den einzelnen Gebieten sind fliessend: Sie werden sowohl von der Geografie als auch von ihrer Geschichte und der Kultur ihrer Bewohner bestimmt.

  • Der Norden


    Der Norden
    - Die Costa Smeralda ist eine der bekanntesten und exklusivsten Ferienregionen Europas. Ein 55 km langer Küstenstreifen im Nordosten Sardiniens, der aus einem Bilderbuch stammen könnte! Strahlend türkisblaues Meer, das Granitfelsen umspült, kleine vorgelagerte Inselchen und versteckte weisse Sandstrände – sie machen die Costa Smeralda zur Karibik Europas. Leuchtend grüne Macchia mit intensivem Duft, schroffe Felsen, bizarr ausgehöhlte und abgeschliffene Granitbrocken vollenden diese einzigartige Kulisse. Geschaffen wurde die Costa Smeralda durch Prinz Karim Aga Khan, der in den 60er Jahren damit begann, eine fast menschenleere Region zu einem unvergleichlichen Ferienparadies zu verzaubern. Sein Stil und seine Vorgaben bestimmen bis heute den Baustil: Der neosardische Stil passt sich hervorragend der Landschaft an, kein Dach darf höher sein als die umstehenden Bäume, es kommen natürliche Materialien wie Granit, Kalkstein und Holz zum Einsatz, und die Häuser sollen den Anschein von Alter erwecken. Die Bebauung der Küste ist strikt geregelt, und der Schutz der Küste und der Natur steht immer im Vordergrund.

    Der restliche Norden ist aber nicht minder schön. Verlässt man die touristischen Gebiete, fängt das Entdecken an. Die Küste bis zum Capo Testa ist geprägt durch viele Verästelungen, Einschnitte und kleine Fjorde. Danach folgen an der Nordwestküste kilometerlange Sandstrände (bei Badesi). Interessante Städtchen wie Santa Teresa, Palau oder Castelsardo und viele ruhige Küstenabschnitte bestimmen das Bild. Im Landesinneren findet man eine hügelige Landschaft, oft karg, mit Granitbergen, kahlen Tälern, Korkeichenwäldern und wuchernder Macchia ebenso wie kleine Dörfer, Schafweiden, einfaches Leben und jede Menge Einsamkeit. Alghero lockt im Nordwesten mit einem historischen Stadtkern und zahlreichen schönen Buchten und Stränden bis hoch zur Halbinsel Stintino. Sehenswert auch die Küste hinunter bis nach Bosa und Oristano. Die teilweise steppenartige Halbinsel Sinis bietet schöne Strände, Lagunenseen und archäologische Schätze. Im Hinterland findet man ausgedehnte Ebenen, leichte Hügel, Nuraghen und andere Ausgrabungsstätten. 

    Auch unterhalb von Olbia liegen einige schöne Ferienregionen. Die Gegend um San Teodoro ist touristisch gut erschlossen. Kleine und grössere Sandstrände laden zum Baden und Wassersporteln ein. Entlang der ganzen Ostküste, vor allem in der Mitte der Insel, im zentralen Bergland, gibt es viel zu entdecken. Die Berge des Gennargentu sind die höchsten der Insel, einsam und undurchdringlich, mit tiefen Schluchten, kleinen pittoresken Bergdörfern (Orgosolo, Tonara, Fonni), Grotten, Quellen und einer tollen Steilküste, die oft nur vom Wasser aus zugänglich ist. Der Ort Cala Gonone ist ein idealer Ausgangspunkt, um diese Ecke Sardiniens kennen zu lernen.

  • Der Süden

  • 1 Sassarese/Alghero

  • 2 Gallura/Olbia

  • 3 Baronia

  • 4 Marghine/Planargia

  • 5 Oristano/Sinis

  • 6 Marmilla/Sarcidano

  • 7 Barbagia

  • 8 Ogliastra

  • 9/10 Costa Verde und Sulcis/Iglesiente

  • 11 Campidano/Cagliari

  • 12 Sarrabus/Costa Rei

  • 13 Costa del Sud

Einen kurzen Augenblick, gleich geht es weiter!